Franchise Burger King

20 Nov Franchise Burger King

Der Franchise Burger King Skandal zeigt: Franchisesysteme bergen Risiken für die Marke und müssen besser gesteuert werden – Benchmarking der Zusammenarbeit in Franchisestrukturen mit der benchex GmbH.

Das Beispiel der Franchise Burger King Europe macht deutlich, welche unternehmerische Bedeutung die Steuerung von Franchisestrukturen hat. Der Konflikt mit dem Franchisenehmer Yi-Ko Holding führt zur Schließung von 89 Filialen – was immerhin 13% der ehemals 688 Burger King Filialen entspricht.

Dass dies massive Auswirkungen auf den Umsatz haben wird leuchtet ein: in diesem Markt ist die Flächenpräsenz ein Key Success Factor für den wirtschaftlichen Erfolg. Für den Franchisegeber Burger King sind diese Einbußen ganz offenbar das geringere Übel, verglichen mit einer fortgesetzten Gefährdung der Reputation der Marke Burger King durch Nichteinhalten von Standards durch die Yi-Ko. Weitere Folgen, wie der Verlust des Arbeitsplatzes unschuldiger Mitarbeiter der betroffenen Filialen, sind noch nicht gänzlich absehbar.

Wie kann – bei allen Vorteilen des Systems Franchise – verhindert werden, dass eine solche Situation entsteht? Wie kann die Zusammenarbeit zwischen Franchisenehmern und Franchisegeber optimal gestaltet werden? Wo liegt die perfekte Balance zwischen Durchgriff und Steuerung einerseits und unternehmerischer Freiheit der rechtlich und wirtschaftlich selbständigen Franchisepartner?

Die Hamburger benchex GmbH bietet zur Beantwortung dieser Fragen ein spezielles Produkt an, das Benchmarking der Zusammenarbeit in Franchisestrukturen:

Franchisenehmer beurteilen die Zusammenarbeit mit ihren jeweiligen Franchisegebern anhand eines abgestimmten Fragebogens. Dieser Fragebogen wird parallel in relevanten Wettbewerbssystem erhoben, so dass in der Analyse ein Quervergleich möglich wird. Durch den Wettbewerbsvergleich werden konkrete Wettbewerbsvor- und Nachteile ersichtlich und der Franchisegeber hat so ein „Frühwarnsystem“ sowie eine robuste Datenbasis zur Steuerung des Franchisekanals.

Wichtig dabei ist, dass die benchex sowohl die Franchisenehmer als auch die operative Ebene der Filialleiter/ Geschäftsführer der zugehörigen Filialen befragt – nicht nur per Fragebogen, sondern zudem per qualitativer Telefoninterviews. Situationen wie die bei Burger King wären so frühzeitig intern identifiziert worden statt wie im vorliegenden Fall durch die Medien.

Im aktuellen Jahr hat die benchex ein umfangreiches Benchmarking im Mobilfunkmarkt durchgeführt und in den Franchisestrukturen der Marken Telekom, Vodafone, O2 und e-Plus die Zufriedenheit mit dem jeweiligen Franchisesystem erhoben. Durch das umfangreiche Gesamtbild aus quantitativen Daten und der qualitativen Ergänzung durch Telefoninterviews sind die Auftraggeber in der Lage, den Kanal marktorientiert zu steuern und so einen echten Wettbewerbsvorteil zu erzielen.

Auch im Mobilfunkmarkt vertrauen die Lizenzgeber den Franchisenehmern eines der wertvollsten Assets und das Differenzierungsmerkmal im preisgetriebenen Markt an: ihre Marke und das Markenerlebnis der Konsumenten durch Beratung, Kompetenz und Service der Franchisenehmer. Nur wenn die Schnittstellen „in den Markt“, also zu den Franchiseshops, beherrscht und aktiv gemanagt werden, profitieren die Lizenzgeber vom raschen Aufbau von Flächenpräsenz und vom nahtlosen Marken- und Qualitätserlebnis der Konsumenten gleichzeitig.



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